Baja 300 - der Rennbericht

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Samstag - 12:30 Uhr. Unsere Anreise zu einem einmaligen Event in Deutschland beginnt. Noch ahnt niemand, das wir bald fast verloren im Ödland der alten Braunkohle Taugebauten rumirren werden.
Fast ohne jegliche Ausschilderung, wo denn nun die Route zum Event sei, reisten wir also fast 2 Stunden durch die Region um Boxberg/Oberlausitz umher.
Fast schon die Hoffnung aufgegeben, entdeckten wir dann ein kleines Hinweisschild, wo es dann lang ging. Also weiter und auf der Suche des Eventgrounds...
Endlich angekommen, fing es sogleich an dicke Tropfen zu regnen. Also ersteinmal rein ins Partyzelt - welches ca. 150 Meter lang war und Speise-, Getränke-, Info- und Merchandise Shops enthielt.

Dann ging es zum ersten mal an den wirklich riesigen Eventground. Die Zuschauer nahmen auf einem riesigen Sandwall auf mitgebrachten Campingstühlen Platz oder stellten sich zwecks besserer Aussicht auf die Bierzeltgarnituren, die vom Veranstalter aufgestellt wurden.

Geschätzte 20 000 Zuschauer verfolgten das erste Rennen des Samstags: DRM Rallyefahrer Kahle & Wallenwein auf der Rallyestrecke und diverse Enduro-Cross Fahrer auf den Sprungschanzen, welche gewagte Stunts mit Ihren Maschinen vollführten.

Danach duellierten sich Peter Solberg und Ken Block auf der Rallye-Strecke, Depres und Lettenbichler auf der Enduro-Cross Strecke und die SCORE International Piloten Kremer und Baldwin auf der Strecke "für die Grossen".
Der Sound der SCORE International Fahrzeuge (V8 Motor, Rund 800 PS) war schlichtweg unglaublich und strotzte nur so vor Power.
Kurz zur Strecke: Ineinaner und immer wieder kreuzende Strecken bildeten den Eventground. So kam es, dass die Enduro-Fahrer die Rallye und die SCORE Strecke kreuzten und die SCORE Fahrzeuge über die Rallye Wagen springen mussten (Jubelrufe unter den zuschauern garantiert !).
Zwischendurch gab es dann einen Ausflug ins Fahrerlager, wo sich eine Menschentraube um Ken Block - dem offroad Star aus den USA - gebildet hatte. Das Glück war auf unserer Seite und so gab es ein kurzes Meet and Greet mit der lebenden Legende. Zum Schluss wünschten wir ihm ein "have fun in germany" und schauten uns noch etwas im Fahrerlager um.

Gegen 18:30 Uhr - Ende des Superfinals - zog es uns gen Heimat, auch wenn noch eine grosse Afterrace Party sowie Megajumps anstanden.

Fazit der Veranstaltung: Was unglaublich schlecht anfing, endete absolut super ! Das das ganze nicht zu 100% als Wettkampf-Veranstaltung sondern als Showfahren durchging, sollte dabei auch jedem klar sein. So kam es auch, dass ein paar Enduro Fahrer die Zuschauer zu einer Laola aufforderten.
Eine geniale und willkommene Abwechslung zum üblichen Rennstreckenbesuch !

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